4.–6.9.26

Konzert und Uraufführung

17:00 Uhr
Römisch-katholische Pfarrkirche St. Leonhard, Ingenbohl
PWYC (Pay what you can)

Der Verein Othmar Schoeck Festival beauftragte die Komponistin Sandra Stadler mit der Vertonung eines Gedichts von Martina Clavadetscher für Männerchor und Sinfonieorchester und haucht dieser fast vergessenen musikalischen Kombination neues Leben ein.

Programm

16.30

Einführung
Inga Mai Groote

17.00

Susan Spain-Dunk (1880–1962)
Suite for Strings (1920)
Prelude – Interlude

Franz Schubert (1797–1828)
Gesang der Geister über den Wassern D714 (1821)
für acht Männerstimmen mit Begleitung von Streichinstrumenten

Susan Spain-Dunk
Suite for Strings
Romance – Finale

Johannes Brahms (1833–1897)
Rhapsodie
für Altsolo, Männerchor und Orchester op. 53 (1869)

Sandra Stadler (*1989)
Dunkle Sonne (Uraufführung)
Text: Martina Clavadetscher

Othmar Schoeck (1886–1957)
Der Postillon op. 18 (1909)

Visual Othmar Schoeck Festival 2026: Simone F. Baumann

Mitwirkende

Stefan Albrecht
Musikalische Leitung

Stefan Albrecht wurde in Brunnen geboren und studierte Kirchenmusik in Luzern. Heute ist er Dozent für Dirigieren (Chorleitung) und Partiturspiel an der Hochschule Luzern –Musik und ist als Kirchenmusiker in Brunnen tätig. Er leitet den Singkreis Brunnen, das Orchester Schwyz-Brunnen, das Orchester Brunnen und das Urschweizer Kammerensemble.
2024 wurde er mit dem Anerkennungspreis des Kantons Schwyz ausgezeichnet.

Barbara Erni
Alt

Barbara Erni erwarb das Lehrdiplom für Gesang an der Hochschule der Künste Bern bei Frieder Lang sowie Diplome im Konzert- und Opernfach bei Hanspeter Blochwitz und am Schweizer Opernstudio Biel. Wichtige Impulse erhält sie bei der Altistin Ingeborg Danz. Als Konzertsängerin ist sie im In- und Ausland tätig; 2011 und 2013 wirkte sie bei den Bachwochen Stuttgart unter Helmut Rilling als Solistin mit. Ihr Repertoire reicht vom Frühbarock bis zur zeitgenössischen Musik; daneben pflegt sie den Liedgesang und trat am Theater Biel Solothurn auf. Sie unterrichtet an Schulen Gesang und gibt Privatunterricht.

Michael Feyfar
Tenor

Michael Feyfar erhielt seine erste Ausbildung in der Knabenkantorei Basel. Er studierte Horn in Genf, dann Gesang an der HMT Bern/Biel bei Frieder Lang und absolvierte ein Aufbaustudium in Karlsruhe sowie ein Studium der historischen Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis bei Gerd Türk. Als Konzertsänger trat er an bedeutenden Festivals in Europa und Nordamerika auf. Sein Repertoire reicht von Monteverdi und Bach bis zur zeitgenössischen Musik. Auf der Opernbühne sang er u.a. am Theater Basel und war 2013–16 Ensemblemitglied von KonzertTheater Bern. Er ist Preisträger der Ernst Göhner Stiftung und des Migros Genossenschaftsbundes.

@ Foto: Basil Bornand

Sandra Stadler
Komposition

Sandra Stadler (*1989) studierte Klavier und Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste (Bachelor 2012) sowie Komposition für Film, Theater und Medien (Master 2015). Sie komponiert für Orchester, Kammerensembles und Bigbands. 2016 gründete sie gemeinsam mit Bänz Isler das Filmmusikstudio SONDER Film Music in Bern, wo sie für Dokumentar- und Spielfilme sowie Werbeproduktionen komponiert und produziert.

Urschweizer Kammerensemble

Das Urschweizer Kammerensemble (UKE) wurde am 30. Januar 1966 gegründet. Es gibt guten Laienmusikerinnen und -musikern aus der Region die Gelegenheit, mit Profis sowie Musikstudierenden Werke zu erarbeiten, die mit ausschliesslich aus Nicht-Profis bestehenden Ensembles nicht aufführungsreif zu realisieren wären. Seit 1997 wird das UKE von Stefan Albrecht geleitet, der das Ensemble je nach den Erfordernissen immer wieder neu zusammenstellt. Das Verzeichnis der bisher aufgeführten Werke enthält über 100 Titel vom Barock bis zur Moderne.

männerxang Küssnacht

männerxang küssnacht ist ein Männerchor mit 172-jähriger Geschichte, der sich bewusst der Moderne öffnet. Das stilistisch breite Repertoire umfasst neben klassischen Werken vor allem Gospel, Jazz und Pop, dargeboten an weltlichen Konzerten wie auch im kirchlichen Rahmen. Instrumentale Begleitung, originelle Aufstellungen und Bewegung gehören zum Auftrittsprofil. Seit 2026 leitet Hannah Meret Lindner den Chor.

Inga Mai Groote
Universität Zürich

Inga Mai Groote ist seit 2018 Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Zürich und lehrte zuvor in Fribourg und Heidelberg. Sie forscht zu sozial- und kulturgeschichtlichen Kontexten von Musik, mit Schwerpunkten in der frühen Neuzeit und der Moderne. Dabei hat sie sich u. a. mit musikalischer Institutionengeschichte, Kulturtransfers, der Rezeption russischer Musik, dem Konzertleben und Verlagswesen sowie wissensgeschichtlichen Fragen beschäftigt.

Ort

Römisch-katholische Pfarrkirche St. Leonhard
Ingenbohl