Die Filmwissenschaftlerin Seraina Winzeler arbeitet an der Schnittstelle von Filmkultur, Forschung und Archivierung. Sie studierte Germanistik, Filmwissenschaft und Neuere Geschichte in Zürich und Wien sowie Archivwissenschaften in Bern und Lausanne und arbeitet zurzeit an einer Dissertation zu Praktiken des Bezeugens im feministischen und queeren Dokumentarfilm seit den 1970er Jahren. Seit 2015 ist sie für die Cinémathèque suisse tätig und dort verantwortlich für Vermittlungsprojekte und Publikationen, zuletzt «Texte zum frühen feministischen Film der Schweiz» (2025) sowie die Retrospektive «Queer Film History Schweiz?».
Gilberte de Courgenay
18:00 Uhr
Kino Schwyz, Schwyz
CHF 13.-
Das Spielfilmdebut des Regisseurs Franz Schnyder von 1941 handelt von einer schönen und hilfsbereiten Wirtstochter, deren Charme die im Städtchen Courgenay während dem Ersten Weltkrieg stationierten Soldaten und Offiziere reihenweise verfallen. Anne Marie-Blanc (1919–2009) wurde mit der Rolle der Gilberte schlagartig schweizweit bekannt. Das bekannte zweisprachige Lied «Gilberte de Courgenay» wurde bereits im Winter 1915/16 von den beiden Militärmusikern Robert Lustenberger und Oskar Portmann komponiert.
Praesens-Film 1941, Regie: Franz Schnyder
In Zusammenarbeit mit der Cinémathèque suisse
Programm
18.00
Einführung
Seraina Winzeler, Cinémathèque suisse
Screening «Gilberte de Courgenay»

Visual Othmar Schoeck Festival 2026: Simone F. Baumann
Mitwirkende
Seraina Winzeler
Cinémathèque suisse
Ort
Kino Schwyz
Reichsstrasse 8
6430 Schwyz
Reichsstrasse 8
6430 Schwyz